Selbst­füh­rung

Ori­en­tie­rung für einen bewuss­ten Umgang mit dir selbst

Selbst­füh­rung –
Ori­en­tie­rung für einen bewuss­ten Umgang mit dir selbst

Wenn du hier­her gekom­men bist, dann viel­leicht, weil du spürst: Es reicht nicht mehr, nur zu funk­tio­nie­ren. Viel­leicht bist du erschöpft von Erwar­tun­gen, die du erfül­len willst oder erfül­len soll­test. Viel­leicht merkst du, dass alte Maß­stäbe heute nicht mehr pas­sen. Wenn das so ist, bist du hier genau rich­tig.

Auf die­ser Seite geht es um Selbst­füh­rung. Nicht als Methode, son­dern so, wie ich sie ver­stehe: als inne­ren Rei­fungs­weg. Und ich erzähle dir, warum.

Warum Selbst­füh­rung für mich wich­tig wurde

Ich habe mich lange sehr enga­giert. Beruf­lich und pri­vat war mir wich­tig, etwas zu bewe­gen, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und etwas zu bewir­ken. Ich habe mich an Regeln ori­en­tiert, die ich erst­mal nicht hin­ter­fragt habe.

Gleich­zei­tig habe ich über die Jahre gemerkt, wie mich das Druck gesetzt hat. Gren­zen habe ich spät gespürt und meine eigene Bedürf­nisse oft erst dann ernst genom­men, wenn die Erschöp­fung schon da war.

Rück­bli­ckend war mir lange nicht bewusst, wie stark ich von äuße­ren und inne­ren Erwar­tun­gen geprägt war, von Vor­stel­lun­gen dar­über, wie Dinge zu sein haben“. An man­chen Stel­len hatte ich keine eigene Posi­tion, son­dern habe unbe­wusst Posi­tio­nen ande­rer über­nom­men, bis ich merkte, dass sie nicht mehr zu mei­nen Wer­ten und Bedürf­nis­sen pass­ten. Oder viel­leicht auch nie wirk­lich gepasst haben…

An die­sem Punkt ist für mich das Thema Selbst­füh­rung rele­vant gewor­den, auch wenn ich es damals so nicht bezeich­net hätte. Ich habe gemerkt: Wenn ich keine klare innere Hal­tung ent­wickle, an der ich mich aus­rich­ten kann, gerate ich immer wie­der in die­sel­ben Span­nun­gen, inner­lich und im Außen.

Was Selbst­füh­rung für mich bedeutet

Selbst­füh­rung bedeu­tet für mich seit­dem etwas sehr Kon­kre­tes. Es geht nicht darum, alles im Griff zu haben. Auch nicht, schnel­ler zu ent­schei­den oder kon­se­quen­ter zu sein.

Es geht darum, wahr­zu­neh­men, was inner­lich gerade wirk­lich da ist. Nicht nur gedank­lich, son­dern auch emo­tio­nal und kör­per­lich. Den Din­gen Raum zu geben, statt sofort aus einem ers­ten Impuls her­aus zu han­deln. Und Ent­schei­dun­gen aus einer tie­fe­ren Klar­heit her­aus zu tref­fen, nicht aus einem Anpas­sungs­wunsch oder Druck heraus.

Die­ser Weg ist nicht schnell gegan­gen. Da gab es kei­nen Schal­ter, den ich hätte umle­gen kön­nen oder ein ein­fa­cher 10-Schritte-Plan. Es war ein jah­re­lan­ger Pro­zess, in dem ich gelernt habe, mir selbst genauer zuzu­hö­ren, meine innere Wahr­neh­mung ernst zu neh­men und dar­aus Schritt für Schritt eine eigene Posi­tion zu ent­wi­ckeln. Auch dann, wenn sie nicht immer bequem oder ange­passt war.

Wie ich damit arbeite

Die­ser Weg hat nicht nur meine eigene Ent­wick­lung geprägt, son­dern auch meine Arbeit.

In mei­ner Arbeit habe ich immer wie­der genau diese Dyna­mik bei ande­ren Men­schen gesehen.

Viele kom­men mit sehr kon­kre­ten The­men: inne­rer Unruhe, Erschöp­fung, Über­ver­ant­wor­tung, Schwie­rig­kei­ten mit Abgren­zung, Selbst­zwei­fel oder emo­tio­na­ler Über­for­de­rung. Diese The­men sind real und ver­die­nen Auf­merk­sam­keit. Gleich­zei­tig habe ich über die Jahre gelernt: Sie las­sen sich sel­ten nach­hal­tig lösen, wenn wir sie nur iso­liert und kogni­tiv bearbeiten.

Für mich sind sie oft Aus­druck eines grö­ße­ren inne­ren Über­gangs. Zei­chen dafür, dass sich im eige­nen Leben, im Selbst­ver­ständ­nis oder im inne­ren Kom­pass etwas ver­än­dert. Dass alte Maß­stäbe nicht mehr tra­gen, auch wenn sie lange sinn­voll waren.

Selbst­füh­rung ver­stehe ich des­halb als Rei­fungs­weg. Einen Weg, der nicht linear, son­dern eher in Schlei­fen ver­läuft und Zeit braucht. Ent­wick­lung geschieht in klei­nen, trag­fä­hi­gen Schrit­ten. Sie braucht Zeit, Wie­der­ho­lung und eine Hal­tung, in der wir nicht gegen uns selbst arbeiten.

Diese Seite ist ein Ort, an dem ich die­sen Zusam­men­hang sicht­bar machen möchte. Ein Ort, an dem unter­schied­li­che The­men nicht als ein­zelne Pro­bleme betrach­tet wer­den, son­dern als ver­schie­dene Zugänge zu einem gemein­sa­men Kern.

Wenn du dich hier wie­der­fin­dest, dann spürst du viel­leicht ein kon­kre­tes Pro­blem oder du hast das Gefühl, dass sich inner­lich gerade etwas neu sor­tiert. Genau dafür ist Selbst­füh­rung da:

Selbst­füh­rung ist der Weg, auf dem du lernst, was dir wich­tig ist und was du brauchst. Und dadurch die innere Klar­heit ent­wi­ckelst, danach zu handeln.

Auf die­ser Seite fin­dest du Arti­kel, Impulse und Ori­en­tie­rung zu sechs zen­tra­len Berei­chen der Selbst­füh­rung – von Gefühls­re­gu­la­tion über Gren­zen set­zen bis hin zu Selbst­wert und Selbst­er­kennt­nis. Du kannst direkt ein­stei­gen, wo es für dich gerade passt oder dich erst ein­mal umsehen.

Die sechs Berei­che der Selbstführung

Gefühle & Emotionsregulation

Du wünschst dir, mit dei­nen Gefüh­len sou­ve­rän umge­hen zu können.

Du möch­test ver­ste­hen, was dich inner­lich bewegt, ohne dich davon über­wäl­ti­gen zu las­sen.
Du erlebst, dass Gefühle dich manch­mal über­rol­len oder du sie lie­ber weg­drückst, weil sie zu stark erschei­nen.
Du willst ler­nen, dich von Emo­tio­nen nicht trei­ben zu las­sen, son­dern sie zu ver­ste­hen und ihnen mit Klar­heit zu begeg­nen.
Es geht darum, innere Anspan­nung zu lösen, wie­der in Ver­bin­dung mit dir selbst zu kom­men und zu spü­ren: Gefühle sind nicht dein Geg­ner – sie zei­gen dir, was dir wich­tig ist.

👉 The­men­seite Gefühle und Emo­ti­ons­re­gu­la­tion“
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Innere Antrei­ber & Überverantwortung

Du wünschst dir, dich nicht mehr stän­dig selbst unter Druck zu setzen.

Du spürst, dass du dich selbst oft zu sehr antreibst – immer funk­tio­nie­ren willst, alles rich­tig machen möch­test und kaum zur Ruhe kommst.
Du fühlst dich ver­ant­wort­lich für Dinge, die gar nicht allein in dei­ner Hand lie­gen, und hast ein schlech­tes Gewis­sen, wenn du ein­mal Nein sagst oder dich abgrenzt.
Du willst ver­ste­hen, woher die­ser Druck kommt, und ler­nen, dich selbst nicht län­ger zu über­for­dern.
Es geht darum, alte Mus­ter los­zu­las­sen, Schuld­ge­fühle zu ent­las­ten und dei­nen Wert nicht mehr über Leis­tung oder das Glück ande­rer zu definieren.

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Gedan­ken­krei­sen &
men­tale Unruhe

Du wünschst dir mehr Ruhe im Kopf und Fokus im Alltag.

Du merkst, dass dein Kopf nie rich­tig zur Ruhe kommt – selbst nachts lau­fen Gedan­ken wei­ter.
Du denkst über alles nach, willst nichts über­se­hen und bist am Ende erschöpft von dei­nem eige­nen Den­ken.
Du willst ver­ste­hen, warum dein Kopf nicht abschal­tet, und ler­nen, wie du dich men­tal sor­tie­ren und wirk­lich zur Ruhe kom­men kannst.
Es geht darum, Kon­trolle los­zu­las­sen, den stän­di­gen inne­ren Kom­men­tar zu beru­hi­gen und wie­der Klar­heit zu spü­ren, im Kopf und im Körper.

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Gren­zen spü­ren & vertreten

Du wünschst dir, nicht mehr stän­dig nach­zu­ge­ben oder dich zurückzunehmen.

Du spürst oft erst zu spät, dass du zu weit über deine Gren­zen gegan­gen bist – weil du dich anpasst, Rück­sicht nimmst oder nie­man­den ver­let­zen willst.
Du möch­test frü­her mer­ken, was dir zu viel ist, und ler­nen, das klar aus­zu­spre­chen.
Es geht darum, dich selbst ernst zu neh­men, deine Gren­zen recht­zei­tig zu spü­ren und sie ohne Angst oder Schuld zu vertreten.

👉 The­men­seite Gren­zen spü­ren & ver­tre­ten“
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Selbst­wert & Selbstvertrauen

Du wünschst dir, dich selbst­si­che­rer und selbst­be­wuss­ter zu fühlen.

Du möch­test dich in dir sicher füh­len und wis­sen, dass du dich auf dich ver­las­sen kannst, auch wenn das Leben schwie­rig wird.
Du willst weni­ger an dir zwei­feln, dich nicht mehr klein­ma­chen und dich trauen, dich zu zei­gen.
Es geht darum, dir selbst zu ver­trauen, dich inner­lich zu stüt­zen und Sta­bi­li­tät aufzubauen.

👉 The­men­seite Selbst­wert & Selbst­ver­trauen“
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Innere Mus­ter & Selbsterkenntnis

Du wünschst dir, dich selbst bes­ser zu verstehen.

Du willst ver­ste­hen, warum du in bestimm­ten Situa­tio­nen ähn­lich reagierst, obwohl du es anders möch­test.
Du möch­test begrei­fen, was dich antreibt, blo­ckiert oder trig­gert.
Es geht darum, Mus­ter zu durch­schauen und kla­rer zu spü­ren, was in dir wirkt, um Ver­än­de­rung mög­lich zu machen.

👉 The­men­seite Innere Mus­ter & Selbst­er­kennt­nis“
** coming soon **

Was du hier findest

Auf die­ser Seite und den ver­link­ten The­men­sei­ten bekommst du:

  • Fun­dierte Blog­ar­ti­kel zu den sechs Berei­chen der Selbstführung
  • Impulse und Hin­ter­grund­wis­sen aus Neu­ro­bio­lo­gie und Psychologie
  • Prak­ti­sche Ansatz­punkte für dei­nen Alltag

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